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Ernährung Psyche: So beeinflusst das Essen deine Seele

„Du bist, was du isst“: An diesem Sprichwort ist tatsächlich etwas dran. Unsere Ernährung beeinflusst nämlich nicht nur unseren Körper, sondern auch die Psyche.

Essen macht glücklich – das wusste schon unsere Oma. Dass unsere Ernährung und die Psyche in einem engen Zusammenhang stehen, klingt für viele Menschen jedoch ziemlich überraschend. Dabei ist diese These nicht neu. Essen kann nämlich nicht nur sättigen, es kann auch die Seele beeinflussen. Nicht umsonst sagt man, dass Schokolade die Stimmung hebt. Für die Wirkung sind bestimmte Nährstoffe verantwortlich, die einen direkten Einfluss auf das Gehirn haben können. Welche Nährstoffe das sind und welche Rolle Nahrungsergänzungsmittel dabei spielen, zeigt dieser Beitrag.

Ernährung Psyche: Wie hängen die beiden Faktoren zusammen?

Viele Menschen machen sich über die Ernährung keine Gedanken. Sie essen, um ihren Hunger zu stillen und stellen ihre Lebensmittel wahllos zusammen. Häufig landen Fast Food und Fertigprodukte auf dem Teller, die uns jedoch nicht nur träge und müde, sondern auf Dauer auch mürrisch und depressiv machen.

Dabei können wir unseren Gemütszustand direkt beeinflussen. Zwischen unserer Ernährung und unserer Psyche gibt es nämlich einen direkten Zusammenhang. Viele Wissenschaftler sind mittlerweile überzeugt, dass Depressionen durch die Ernährung verursacht werden. Andersherum können wir unseren Gemütszustand mit der richtigen Ernährung verbessern.

Dies geschieht durch die richtige Auswahl von Lebensmitteln oder ganz bestimmten Nährstoffen. Bei der Behandlung von depressiven Verstimmungen verfolgen Forscher zum Beispiel viele unterschiedliche Ansätze. Es ist mittlerweile bekannt, dass

  • einige Lebensmittel Nährstoffe enthalten, die im Gehirn bestimmte Neurotransmitter aktivieren, die wiederum die Ausschüttung von Glückshormonen anregen,
  • unser Immunsystem auf unsere Ernährung direkt reagiert,
  • unser Darm auf unsere Gefühlswelt einwirkt und deshalb als „zweites Gehirn“ bezeichnet wird.

Depressionen durch falsche Ernährung?

Depressionen sind heute keine Seltenheit mehr. Sie gehören zu den Erkrankungen, über die niemand so gerne redet. Unbehandelt können sie schnell chronisch werden.

Depressionen beginnen schleichend und sind für viele Betroffene anfangs kaum wahrnehmbar. Zu Beginn machen sich eine allgemeine Müdigkeit, Lustlosigkeit und nachlassende Leistungsfähigkeit bemerkbar. Im späteren Verlauf können Schlafstörungen und ein verminderter Appetit hinzukommen. Betroffene fühlen sich oft traurig und meiden die Gesellschaft anderer. Sie empfinden ein Gefühl der Gleichgültigkeit und sind oft nicht mehr in der Lage, den Alltag mühelos zu meistern.

Depressive Verstimmungen treten vor allem in der dunklen Jahreszeit auf, wenn die Tage kalt und grau sind und sich die Sonne nur selten zeigt. Häufigste Ursache ist das fehlende Sonnenlicht, das unser natürlicher Taktgeber für einen ausgeglichenen Tag-Nacht-Rhythmus und für die Bildung von Vitamin D verantwortlich ist. Vitamin D ist wiederum an der Bildung des Glückshormons Serotonin beteiligt, das buchstäblich glücklich macht.

Gesunde Ernährung für die Seele

Die Ernährung kann unsere Seele beeinflussen, jedoch funktioniert dies auch andersherum. Indem wir die richtigen Lebensmittel oder Nährstoffe auswählen, tun wir unserer Seele etwas Gutes. Viele Nährstoffe erreichen nämlich unmittelbar das Gehirn, sobald sie vom Darm aufgenommen und ins Blut abgegeben werden.

Das ist vermutlich auch der Grund, weshalb Fast Food und Fertigprodukte in Verdacht stehen, schlechte Emotionen und Depressionen hervorzurufen. Sie enthalten nämlich viel zu wenig essenzielle Nährstoffe, die dem Körper und dem Gehirn zugutekommen können. Stattdessen sind sie oft reich an Fett und Zucker – Stoffe, die nicht nur müde machen, sondern auch Heißhungerattacken und Übergewicht verursachen können.

Anstatt auf ungesunde Nahrungsmittel zurückzugreifen, um möglichst schnell satt zu werden, sollten wir lieber auf eine gesunde Ernährung setzen. Eine gesunde Ernährung, die viel frisches Gemüse, Salat und Obst, Hülsenfrüchte, Nüsse und gesunde Öle enthält, ist nicht nur ein wichtiger Treibstoff für unseren Körper, sondern auch Balsam für die Seele.

Welche Nährstoffe tun unserer Seele gut?

Ernährung macht tatsächlich glücklich – wenn du die richtigen Lebensmittel auswählst, die bestimmte Neurotransmitter in deinem Gehirn, wie zum Beispiel Serotonin oder Dopamin, ansprechen. Als Quelle sollten natürliche und unbehandelte Lebensmittel dienen, die idealerweise aus biologischem Anbau stammen.

Zu den besten Lebensmitteln gehören:

  • Bananen
  • Mandeln
  • Walnüsse
  • Avocados
  • Feigen
  • grünes Gemüse (Brokkoli)

Des Weiteren solltest du darauf achten, viele gesunde Fette zu essen. Omega-3-Fettäuren zum Beispiel spielen für unseren Gemütszustand eine große Rolle. Sie können wie ein natürlicher Stimmungsaufheller wirken und ein wirksames Mittel zur Vorbeugung von Depressionen sein. Omega-3-Fettsäuren sind vor allem in fettreichem Fisch (Lachs, Makrele, Sardinen, Hering), aber auch in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten, wie zum Beispiel

  • Leinsamen,
  • Leinöl,
  • Hanfsamen,
  • Hanföl,
  • Walnüsse,
  • Walnussöl,

Wichtig sind auch Folsäure und B-Vitamine (B6, B9 und B12), die unsere Stimmung verbessern und negative Gedanken vertreiben können. Gemüse und Früchte gehören diesbezüglich zu den besten Lieferanten. Nicht zu vergessen Magnesium, das den Körper und die Nerven beruhigt.

Wusstest du, dass Schokolade deine Stimmung heben kann? Das bedeutet nicht, dass du täglich eine ganze Tafel Schokolade essen darfst, jedoch kann das eine oder andere Stück durchaus zu einem besseren Gemütszustand beitragen. Du solltest allerdings ausschließlich auf dunkle Schokolade zurückgreifen, die einen hohen Kakaoanteil besitzt. Sie enthält nämlich die Aminosäure Tryptophan, die in deinem Körper in das Glückshormon Serotonin umgewandelt wird. Tryptophan ist übrigens auch in

  • Eiern,
  • Nüssen,
  • Rind- und Hühnchenfleisch

enthalten.

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Warum der Darm die Seele beeinflussen kann

Der Darm wird beim Thema Ernährung Psyche häufig außer Acht gelassen. Dabei stehen Darm und Gehirn in enger Verbindung und können sich somit gegenseitig beeinflussen. So wirkt sich eine schlechte Stimmung negativ auf den Darm aus, während der Darm die Stimmung verbessern oder verschlechtern kann.

Verantwortlich sind die im Darm befindlichen Nervenverbindungen, die man auch als „Bauch-Hirn“ bezeichnet. Diese Nervenverbindungen können Signale in beide Richtungen senden, sowohl vom Darm zum Gehirn als auch vom Gehirn zum Darm.

Auch können die im Darm lebenden Mikroorganismen einen großen Einfluss auf unser Gehirn und die Seele haben. Sie bilden die sogenannte Darmflora, die Nahrungsbestandteile aufspaltet und Giftstoffe ausleitet. Gerät die Darmflora aus dem Gleichgewicht, beispielsweise durch eine ungesunde Ernährung, leidet auch die Seele, da der Darm die Nährstoffe nicht vollständig aufnehmen kann.

Die Lösung sind sogenannte Probiotika – lebende Bakterienstämme, die die Darmflora wieder ins Gleichgewicht bringen können. Probiotika sind in erster Linie in sauer vergorenen Lebensmitteln enthalten, darunter

  • Sauerkraut,
  • Kefir,
  • Joghurt.

Beauty from inside: Nahrungsergänzung für die Seele

Beauty from inside bedeutet, sich von innen heraus wohlzufühlen. Eine gesunde Ernährung sollte demzufolge die Basis einer gesunden Seele sein. Gerade bei depressiven Verstimmungen, insbesondere in der dunklen Jahreszeit, kann es sinnvoll sein, die Ernährung mit einer hochwertigen Nahrungsergänzung zu kombinieren. Viele Menschen nehmen nämlich gerade von den Nährstoffen zu wenig auf, die besonders wichtig für den Gemütszustand sind.

Hierzu gehört vor allem Vitamin D – ein Nährstoff, den wir mithilfe von Sonnenlicht in der Haut bilden können. Da wir uns jedoch häufig in geschlossenen Räumen aufhalten, wird Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel sowohl im Winter als auch im Sommer empfohlen.

Magnesium, Folsäure sowie die B-Vitamine können zusätzlich für starke Nerven und mehr Ausgeglichenheit im Alltag sorgen, wenn du sie regelmäßig als Nahrungsergänzung einnimmst. Wer aufgrund einer veganen oder vegetarischen Ernährung auf Fisch verzichtet, tut sich mit der Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren oft sehr schwer. Hier kann ein hochdosiertes Nahrungsergänzungsmittel für den entsprechenden Ausgleich sorgen.

Wichtig ist auch, den Darm im Auge zu behalten und ihn mit natürlichen Probiotika zu stärken. Nahrungsergänzungsmittel mit Probiotika können die Magensäure problemlos passieren und dort wirken, wo sie gebraucht werden. Sobald die Darmflora im Gleichgewicht ist, ist der Darm auch wieder in der Lage, die in der Nahrung enthaltenen Nährstoffe vollständig zu resorbieren.

Fazit

Die Ernährung übt auf unser Gehirn einen direkten Einfluss aus. Umso wichtiger ist es, unseren Gemütszustand durch eine gesunde Ernährung und eine gezielte Einnahme von bestimmten Nährstoffen zu steuern. Da sich viele Menschen oft unausgewogen oder einseitig ernähren, können hochwertige Nahrungsergänzungsmittel den nötigen Ausgleich schaffen und zur Stärkung der Seele beitragen. 

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